An der nördlichen Spitze Kanadas liegt die am weitesten nördlich gelegene Insel des Landes, Ellesmere Island. Die fünftgrößte Insel der Welt gehört zu den wenigen Regionen, die von Menschen weitgehend unberührt geblieben sind. Die Insel liegt 800 km entfernt vom Nordpol und nur 25 km entfernt von Grönland. Dort ist der zweitgrößte Park Kanadas mit spektakulären Gebirgsketten, massiven Gletschern, tiefen Fjorden, Eisbuchten die bis tief ins Meer hineinreichen. Mit ein bisschen Glück trifft man auf eine Muscoxherde (Bergziegen) und hat Gelegenheit, die fantastische Tierwelt einen Moment festzuhalten. Im Sommer grasen die Tiere entlang der weiten Tundragraslandsachaften, um den harschen und langen Winter, der sich hier fast über das ganze Jahr erstreckt, zu überleben.
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Die ersten Naturvölker kamen vor 4000 Jahren in die Region. Es wird vermutet, dass sie über Sibirien immigrierten, zu einer Zeit, als eine Passage zwischen Alaska und Sibirien existierte. Die Existenz der Naturvölker erlosch nach wenigen Jahrhunderten. Archäologische Ausgrabungen weisen auf eine zweite Immigrationswelle nomadischer Jäger hin, die etwa 2500 Jahre zurück liegt.
Die Jäger zogen entlang der arktischen Inseln und folgten den Muskox und Caribouherden. Die Herden bildeten das Fundament ihrer Existenz für Nahrung, Kleidung, Waffen und Werkzeuge.
Vor etwa 1000 Jahren bevölkerten die Thules People die Region und gelten als Vorfahren der heutigen Inuit People. Die Thules kamen aus Alaska, wo deren Vorfahren eine detallierte Jagdtechnik entwickelt hatten, die es ihnen erlaubte, große Meeressäugetiere von einem Boot aus zu jagen. Die Thules besaßen Hundeschlitten, Kajaks zum Jagen und Umiaks welche zum Einsatz bei der Waljagd benutzt wurden und sich bei der Umsiedlung eines ganzen Dorfes als tauglich erwiesen.
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